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Neuwahlen beim Kreisjägertag der Kreisgruppe Berchtesgadener Land

Hans Berger weiterhin 1. Vorsitzender des Kreisjägerschaft

Berchtesgadener Land – Fast 100 Jäger des Bayerischen Jagdverbandes nahmen an der diesjährigen Jahreshauptversammlung des Kreisvorstandes teil. Höhepunkt der Veranstaltung waren die Neuwahl des Vorstandes, die alle 3 Jahre stattfindet.


Eröffnet wurde die Versammlung von den Reichenhaller Jagdhornbläsern und der 1. Vorsitzende, Hans Berger, sprach Grußworte gefolgt von der Bitte, sich zum Totengedenken zu erheben. Anschließend gab Hans Berger einen Jahresrückblick bei dem sich wieder zeigte, wie viel Arbeit und Engagement das Ehrenamt dem gesamten Vorstand abverlangt, damit das Wild eine Fürsprache findet.


Nicht nur Großveranstaltungen wie die Hubertusmesse in Bad Reichenhall und die Messe „Hohe Jagd“ in Salzburg mussten organisiert werden. Auch fand die jährliche Hegeschau dieses Mal in einem wundervollen Ambiente, der Konzertrotunde in Bad Reichenhall, statt.

Weitere Veranstaltungen wurden besucht, z.B. ein Vortrag über Gamswild im Haus der Berge in Berchtesgaden, die Sitzung der Oberbayerischen Vorsitzenden in Keferloh, die Besprechung der ANL Laufen über das Projekt „Wiesenbrüter im Haarmoos“, die Hegeschauen in Miesbach und Traunstein, der Begang mit der Arge in Schönau und Ramsau, nur um einige Beispiele zu nennen. Auch an der Arge-Sitzung im Haus der Berge wurde teilgenommen, bei der es um das Thema „Gatterabschuss“ ging. Wichtig war auch das Treffen mit unserer Landwirtschaftsministerin Frau Michaela Kaniber in Bad Reichenhall zum Thema „Wolf“.


Und nicht zu vergessen der wirklich im Gedächtnis gebliebene Landesjägertag in Hof, bei dem ein Misstrauensvotum gegen den bisherigen Vorsitzenden des Bayerischen Jagdverbandes, Dr. Ernst Weidenbusch, ausgesprochen wurde, er bei Neuwahlen jedoch mit knapper Mehrheit wiedergewählt wurde.


Angebote für die Mitglieder waren auch gegeben, so z.B. das jährliche Kreisgruppenschießen in Unken, sowie zwei Termine für das Schießen mit der Kurzwaffe. Der Gesetzgeber und die Öffentlichkeit steht dem privaten Waffenbesitz immer kritischer gegenüber und bei diesen Veranstaltungen besteht die Möglichkeit, sich einen Schießnachweis eintragen zu lassen der zeigt, dass wir Jägerinnen und Jäger verantwortsvoll mit der Waffe umgehen.

Es folgte der Bericht des 2. Schatzmeisters, Georg Rausch, da die 1. Schatzmeisterin, Claudia Pfnür, verhindert war. Die Kassenprüfer lobten den vorbildlich geführten und einwandfreien Kassenbericht und empfahlen die Entlastung der Vorstandschaft. Diese erfolgte ohne Gegenstimmen.


Danach berichtete der Obmann für das Jagdhundewesen der Kreisgruppe, Andreas Wolf, über die erfolgreiche Jagdhundeausbildung des letzten Jahres. Neun Gespanne konnten im September erfolgreich die Prüfung ablegen. Erstmals wurde nach der Qualifizierten Brauchbarkeitsprüfungsordnung gerichtet, die vermutlich bald greifen wird.

Danach erfolgten kurze Berichte zum Schießwesen von Tobias Berger und den dem Jungjägerbeauftragten Martin Kroiß.


Auch der Ehrenvorsitzende, Hans Niederberger, richtete ein paar Worte an die Versammlung bevor es zum wichtigen Programmpunkt Neuwahlen kam. Zum Wahlleiter wurde Landrat Bernhard Kern bestimmt, der Wahlausschuss bestand aus Werner Schmölzl, Dr. Christoph Werner und Josef Ratzesberger. Es wurde beschlossen, dass der 1. Vorsitzende und die beiden stellvertretenden Vorsitzenden in geheimer, schriftlicher Wahl gewählt werden. Die weiteren Posten wurden per Aklamation, also per Handzeichen, vergeben.

Zur Wahl zum 1. Vorsitzenden wurde der bisherige Vorsitzende, Hans Berger, vorgeschlagen. Einen Gegenkandidaten gab es nicht. Hans Berger wurde mit einer überwältigenden Mehrheit wiedergewählt und nahm sichtlich erfreut über das sehr gute Ergebnis die Wahl an. Als nächster Stellvertreter stellte sich Max Neudecker zur Wahl, auch hier fiel das Ergebnis nahezu einstimmig aus und er nahm die Wahl an. Als weiterer Stellvertreter wurde Michael Dorrer gewählt, da sich Werner Schmölzl dieses Mal nicht mehr zur Wahl stellte.

Nun folgte die Wahl der weiteren Vorstandsmitglieder: neue Schatzmeisterin ist Michaela Brenninger, stellvertretender Schatzmeister ist Georg Rausch. Schriftführerin bleibt Eva Stowasser, stellvertretender Schriftführer wird Edgar Dommermuth. Des weiteren wurden folgende Posten besetzt:


Öffentlichkeitsarbeit: Andreas Wolf

Schießobmann: Mikro Lietz (Vertreter: Tobias Berger)

Junge Jäger: Sabine Wertsch (Vertreter: Martin Kroiß)

Frauenbeauftragte: Christiane Leskowitz

Bläserbeauftragter: Heiner Greim

Beisitzer: Werner Schmölzl, Ludwig Fegg, Dr. Christoph Werner.


Danach folgte die Ehrung der verdienten Jagdkameraden, die schon lange dem Bayerischen Jagdverband verbunden sind. Geehrt wurden für 60-jährige Mitgliedschaft Gabriele Schmoelzl und Horst Schellmoster, für 50-jährige Mitgliedschaft Fritz Burger, Olaf Dlugi, Wilhelm Konzett, Josef Ponn, Erich Tropp und Fritz Zeif. Für 40-jährige Mitgliedschaft Wolfgang Czech, Georg Dorner, Anton Eder, Albert Hocheder, Johann Fendt, Konrad Höllthaler, Josef Passrugger, August Schellmoser und Georg Wadispointner. Gefolgt von 25-jähriger Mitgliedschaft: Dieter Danzberger, Michael Dorrer, Notburga Jegan und Ernst Ksoll.


Seit vielen Jahren gibt es auch die Tradition, dass die Jungjäger, die in diesem Jahr ihre Jagdprüfung bestanden haben, neben ihrem offiziellen Zeugnis einen wunderschön künstlerisch gestalteten Jägerbrief von der Kreisgruppe erhalten. Die Jungjägerinnen und Jungjäger erhielten ihn persönlich durch die Vorstandschaft.


Zum Schluss übernahm Edgar Dommermuth noch den Programmpunkt „Satzungsänderung“, den er in kurzen Worten in einem schnellen Überblick erläuterte.


Als nach den Wortmeldungen unter dem Programmpunkt „Sonstiges“ gefragt wurde kam Fritz Burger, pensionierter Polizeihauptkommissar nach vorne zum Podiumsmikrophon. Nachdem er dem Vorstand für dessen bisherige Arbeit seinen Dank ausgesprochen hatte, kam seine überraschende Ankündigung, seine Ehrenurkunde zurückzugeben. Er begründete dies mit den in seinen Augen unsäglichen Zuständen im Präsidiumskollegium des Bayerischen Jagdverbandes, von dem er sich in keinster Weise mehr vertreten fühlt. Nach seiner Ansprache gab es betroffenen Applaus der Anwesenden.


Danach erklangen an diesem Abend die Reichenhaller Jagdhornbläser mit dem „Hubertusmarsch“ und dem Signal „Auf Wiedersehen“ und beschlossen den offiziellen Teil des Kreisjägertages.

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